Durchgeführte bauliche Maßnahmen seit 1990



Die Kirche St. Andreas in Ermstedt begeht im Jahr 2013 ihr 400 - jähriges Jubiläum.
Nach der Wende 1990 waren die Erwartungen groß auch umfangreichere Arbeiten für die Kirche ausführen zu können. Es flossen Fördermittel aus mehreren Töpfen.
Anfang der neunziger Jahre begannen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Kirche.

 

1992 - 1993
Es erfolgte der Beginn der Dachdeckerarbeiten des Kirchenschiffs bis 1994. Die von der Denkmalpflege empfohlene Umdeckung und Neueindeckung mit 100 Jahre alten Altdachsteinen ist kritisch zu betrachten.
Nach nur 10 Jahren waren bereits bis zu 40 Fehlstellen in der Dachdeckung zu verzeichnen.

1994
Die marode Holzkonstruktion der Turmhaube machte eine komplette Neuerrichtung notwendig. Die Turmhaube wurde mit Schiefer neu eingedeckt.
Die Überdachung des Aufgangs wurde neu errichtet.

1998 - 2000
Es erfolgte der Einbau der Winterkirche unter Einbeziehung des Turmuntergeschosses einschließlich der Sanitärinstallation mit Abwassersammelgrube und Elektroinstallation und die Erneuerung der Beleuchtung in der Kirche mit neuen Pendelleuchten.

2004
−    Beseitigung von losem Altputz und Neuverputz des gesamten Kirchenschiffs
−    Neuverputzung und farbliche Gestaltung des äußeren Kirchenschiffs
−    Reinigung der Natursteingewände, der Eckquaderung und des Gesimses
−    Neueinbau der kompletten Fenster, 7 große Kirchenfenster, 8 Gaupenfenster und der 2 Giebelfenster
−    Dachreparaturarbeiten, insbesondere Dachanschlüsse
−    Komplettinstandsetzung der Dachgaupen, Deckung und Verschieferung
−    Neuverputz Kirchturm mit faserarmiertem Spezialputz
−    Dachentwässerung der Turmhaube



2007
Insbesondere durch Eigenmittel aus dem Baulastfond aber auch durch Spenden konnten die Sanierungsmaßnahmen fortgesetzt werden.

Das hölzerne Tonnengewölbe wurde umfassend saniert. Der alte Farbanstrich wurde entfernt und sowohl die Verschalung und Verleistung als auch die Unterkonstruktion instand gesetzt bzw. teilweise erneuert und abschließend malermäßig behandelt. Nach entfernen des desolaten Putzes beidseitig der Orgel kam die originale Holzverschalung mit einer Engeldarstellung zum Vorschein. Auf einen Verputz dieser Bereiche wurde verzichtet, Fehlstellen ergänzt und eine Verleistung angebracht.
Die Emporen sind zimmermannsmäßig instand gesetzt worden.


2008
Der noch vorhandene Innenputz wurde vollständig entfernt, die Wände sandgestrahlt und sorgfältig gereinigt. Die Fenster- und Türgewände wurden zusätzlich gereinigt, die Einfasssteine verfugt und wo nötig ergänzt.